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Innere Medizin

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"Eind jedliche Krankheit hat ihre eigene Arznei."

Philippus Theophrastus Paracelsus, 1439-1541, Arzt

 

Die Innere Medizin befasst sich mit den Erkrankungen der inneren Organen, bzw. Organsystemen wie z.B. mit Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes, der Leber, der Niere, oder auch der Bauchspeichel­drüse. Auch Störungen des Hormonstoffwechsels, des Atmungs- und des Harnapparates sowie Infektionskrankheiten und Erkrankungen des Blutes werden durch den Internisten erfasst und behandelt. Eine Besonderheit des internistischen Betätigungsfeldes ist die Intensivmedizin, die Patienten in mitunter lebensbedrohlichen Zuständen begleitet und die eine sehr enge Zusammen­arbeit der betroffenen unterschiedlichen Fachdisziplinen (Innere Medizin, Anästhesie, Chirurgie, etc.) fordert.

 

Neben ganz charakteristischen Symptomen, die mit Hilfe eines guten klinischen Verständnisses und Erfahrungsschatzes konkret einem Organ / einer Erkrankung zugeordnet werden können, beschäftigen häufig unspezifische Symptome den internistisch arbeitenden Tierarzt. Derartige Symptome sind z.B. Mattigkeit, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust oder auch übermäßige Gewichtszunahme, starkes Trinken oder Wasserlassen, Atemnot, Erbrechen und Durchfall sowie Haut- und Fellveränderungen.

 

Um eine exakte Diagnose stellen zu können, sind nach der gründlichen Befragung des Besitzers (Anamnese) und einer gründlichen klinischen Untersuchung häufig weiterführende Untersuchungen notwendig. Die in unserer Praxis durchführbaren Verfahren sind:

 

-          die Blutuntersuchung (der überwiegende Teil der relevanten Blutparameter kann direkt im praxiseigenen Labor bestimmt werden und steht daher den Tierärzten und Ihnen, den Patientenbesitzern, direkt zur Verfügung);

 

-          die Zytologie, d.h. die Beurteilung von Zellen aus z.B. Umfangsvermehrungen, veränderten Organstrukturen oder Körperflüssigkeiten, wird ebenfalls direkt in der Praxis durchgeführt (durch die sehr zeitnahe Beurteilung ist sie auch eine starke Ergänzung zu Gewebeanalysen, die durch ein pathologisches Institut durchgeführt werden);

 

-          die Röntgenuntersuchung, die neben der Abbildung knöcherner Strukturen z.B. auch eine Beurteilung des Lungengewebes, der Größe und Lokalisation der Organe des Bauchraumes, sowie der Detektion von Veränderungen in der Bauchhöhle (Aufgasungen von Magen oder Darm, Blasensteine, Fremdkörper in Magen oder Darm) zulässt;

 

-          die Ultraschalluntersuchung, die eine Beurteilung der Organe des Bauchraumes ermöglicht.

 

Für Spezialuntersuchungen, wie z.B. pathohistologische Probenanalysen arbeiten wir mit verlässlichen Partnerlaboren zusammen.

 

Die Therapie einer internistischen Erkrankung kann mitunter sehr komplex und über einen sehr langen Zeitraum (mitunter lebenslänglich) notwendig sein und benötigt häufig Ihre aktive Mitarbeit z.B. bei der regelmäßigen Gabe von Medikamenten oder auch der Kontrolle von Symptomen im Verlaufe der Therapie. Gerne informieren wir Sie ausführlich über alle erhobenen Befunde und die notwendigen therapeutischen Maßnahmen und stehen Ihnen vor allem auch während der Therapie zuverlässig zur Seite.